Geldprobleme

Schale voller KleingeldIch laufe seit einigen Wochen mit einem prall gefüllten Portemonnaie durch die Gegend. Leider sind es nicht die vielen Scheine, die es so dick machen, sondern das viele Kleingeld. Und leider ist dieses Kleingeld so klein, dass ich es gerade nicht schaffe es auszugeben, im Gegenteil, es wird immer mehr.
Ich habe einfach nicht die nötige Dickfelligkeit, um an der Kasse in Ruhe meine Centstücke zusammen zu zählen, während die Menschen hinter mir in der Schlange unruhig mit den Füßen scharren. Meist fehlte es mir auch an größeren Geldstücken, um Beträge wie 4,17 Euro passend zu zahlen. Ich habe dann doch immer wieder Scheine gezückt und meine Kleingeldsammlung vergrößert.

Zu Hause habe ich eine Geldschale, die ebenfalls mit diversen Centstücken gefüllt ist. Und sie wird und wird nicht leerer. Mein Lösungsansatz: Mir vor jedem Einkauf einen Betrag von 10 Cent in die Hosentasche zu stecken, damit ich Beträge wie 8,39 Euro leicht zusammenzählen kann, weil ich von den 10 Cent aus meiner Hosentasche nur eine 1-Cent-Münze abziehen muss und dann die 9 habe; der Rest findet sich ja schnell. Habe ich aber auch nicht wirklich hinbekommen.

Gestern fiel mir ein, dass ich ja neulich aus dem BVG-Automaten ausschließlich 5-Cent-Stücke als Rückgeld erhalten habe. Und dass das doch eine total geniale Idee von mir wäre, wenn ich also mit meinen zahlreichen 5-Cent-Stücken eine 4er-Karte für 9 Euro kaufen würde.

Super Plan. Richtig genial. Endlich würde ich mein Kleingeld loswerden können.

Voller Vorfreude legte ich einen Beutel, mit dem ich die 9 Euro transportieren wollte, bereit und machte ich mich ans Zählen meiner Münzen.

85 Cent. Ich kam auf ganze 85 Cent.

Der Rest, Fahrscheinautomaten untaugliche 1- und 2-Centmünzen. Was für eine Enttäuschung.
Nun ja, ich versuche es dann vielleicht doch noch einmal mit den 10-Cent-Einheiten in der Hosentasche.

Oder gibt es da draußen doch noch einen Automaten, dem ich sinnvolle Dinge mit kleinen Münzen entlocken kann…?

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Ein Kommentar zu “Geldprobleme

  1. Pingback: Halbvoll – wieso eigentlich?

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